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Raphael Reift

Reise ins Ungewisse

 

Einladung zur Vernissage
am Freitag, 31. Januar 2020 ab 18 Uhr

Geöffnet am:
Samstag 1. Februar
Sonntag 2. Februar
jeweils 15-18 Uhr

Der Künstler ist anwesend

 

Raphael Reift (*1987) ist Maler und Lyriker. Er wohnt und arbeitet in Bern. Nach seinem Studium der Theologie begann er vermehrt zu malen und schreiben. Für seine Ausstellung im gepard14 arbeitet er mit Tusche und Aquarell auf Papier und versucht aus seinem Unbewussten Formen und Farben zu schöpfen, die er auf dem Blatt kombiniert und komponiert. Sein Arbeitsprozess ist ähnlich wie die «écriture automatique» der Surrealisten. Er versucht, sich auf den Moment einzulassen und seine Hand führen zu lassen. Die resultierenden Bilder sind für ihn selbst immer wieder überraschend, da er zu Beginn nie weiss, was sich auf dem Blatt zeigen wird. Oftmals sind es Kombinationen von Figuren und Formen, die durch die Befindlichkeit des Künstlers mitgeprägt sind. Raphael Reift möchte mit seinen Bildern einen Resonanzraum schaffen, von dem er hofft, dass die Betrachter sich in ihm aufhalten können und ansprechen lassen.

 

Raphael Reift - Reise ins Ungewisse


Nebelfaden ins Ungewisse

labyrinthisches Leben

Unerwartetes

blubbert im Unbewussten


Im Anfang

Raphael Reift hat im Jahr 2015 mit dem Malen begonnen.

Nach seinem Theologiestudium war er aufgrund von Depressionen ein halbes Jahr in der Tagesklinik der Waldau.

In der dortigen Kunstwerkstatt kam er zum ersten Mal mit «Art Brut» in Berührung.

Der rohe und unzensierte Ausdruck von Emotionen und Ideen faszinierte ihn.

Über die Jahre hat Raphael Reift sich mit den Werken von Joan Mirò, Jean-Michel Basquiat, Pablo Picasso und Paul Klee beschäftigt.


das Wort

Raphael Reift ist begeistert von Lyrik.

Die Kunst der Verdichtung von Inhalten fasziniert ihn.

Die Suche nach dem passenden Wort und nach dem passenden Bild treiben ihn an.

Dafür versucht er, in der Tiefe seines Unbewussten Formen, Farben und Figuren zu finden.

Raphael Reift wünscht sich, mit den Betrachtenden in einen Kontakt treten.

Durch Bilder und Gedichte möchte er mit den Betrachtenden in einen Dialog treten.

Einen Dialog über menschliche Erfahrung.

Mit seinen Bildern will er Erfahrungen weitergeben.  

Existentielle Erfahrungen ausdrücken.

Erfahrungen von Angst, Scham, Verzweiflung, Schmerz, aber auch von Freude.

Auch Erfahrungen von Sprachlosigkeit, von Rat- und Hoffnungslosigkeit.


und das Labyrinth

Das Leben scheint ihm ein Labyrinth.

Aus welchem der Mensch nicht lebendig herauskommt.

Eine Reise ins Ungewisse.

Raphael Reift hätte gerne eine Landkarte für das Labyrinth.

Bisher hat er jedoch keine gefunden.

Das Malen und Schreiben sind für ihn ein Versuch, eine solche Karte zu zeichnen.

In der Hoffnung, einen Weg zu finden.

 

 

Bildergalerie